Was sind Hexen?

Hexen sind nichts anderes als Menschen die unter uns leben und damit keine alten Frauen mit Hackennase, Warzen und einen krummen Rücken. Jeder von uns kann eine Hexe werden. Es ist vollkommen egal, ob man dick, hässlich, ect. ist. Man muss nur die Natur gern haben und trainiert sein.

Hexen sind Heiler/innen, Beschützer/innen, oder weise Frauen, die den Menschen helfen wollen, oder sich selber helfen. Jedoch gibt es einen Hacken: Die wichtigste und auch einzigste Regel lautet, dass man alles machen kann was man will, außer jemanden Böses zufügen. Wenn eine Hexe gegen diese Regel verstoßt wird sie bestraft, indem das Böse, dass sie auspricht, 3 mal schlimmer in einer anderen Form zu ihr zurück kommen wird. Ich spreche hier von eigener Erfahrung! :)

 

Hexen und die Natur

Hexe und Natur sind zwei Worte die gerne in Verbindung gebracht werden.
Hexen sind naturverbunden. Aber was heißt das eigentlich? Oft liest man in Foren oder auf Hexenseiten, wie sich Hexen über andere lustig machen, die ihre Rituale lieber im Wohnzimmer als im Freien abhalten. Die Gründe dafür interessieren nicht.
An dieser Stelle möchte ich meine Meinung und Vorstellung davon niederschreiben, wie eine junge Hexen - und natürlich auch eine nicht mehr so junge Hexe ihrer Verbundenheit mit der Natur Ausdruck verleihen kann.

Eine Hexe sollte die Natur ehren und respektieren.
Das mag auf den ersten Blick schwammig klingen, aber ist ganz einfach in der Durchführung. Man sollte die Natur, die uns umgibt nicht als Eigentum, sondern als Leihgabe betrachten. Und was man sich ausleiht zerstört man im Regelfall nicht mutwillig. Trample nicht durch den Wald wie ein Bulldozer, sondern mit einer gewissen Vorsicht. Richte nicht mehr Schaden an, als Notwendig (brich also nicht mutwillig Äste von Bäumen ab, oder reiße Blumen aus etc.).

Eine Hexe sollte ihren Müll nicht im Freien "entsorgen".
Ein kleines Kaugummipaper ist doch nicht schlimm... doch ist es. Es gibt überall wo sich viele Menschen aufhalten Mistkübel. Nutze sie. Wenn du irgendwo unterwegs bist und keinen Mistkübel findest, nimm die leere Getränkeflasche oder die Verpackung deines Jausenbrotes einfach mit bis du einen findest - schließlich hast du die Vollen Behältnisse auch mit dir herumgetragen. Verlasse dich nicht darauf, daß es ja ohnehin Menschen gibt, die beispielsweise die Straße kehren.

Eine Hexe sollte die Lebewesen der Natur achten.
Egal ob Pflanze oder Tier, jedes Leben ist genausoviel wert, wie das deine. Jeder von uns hat schon mal eine Mücke erschlagen, die gerade zugestochen hat. Aber das ist es nicht, was ich ansprechen möchte. Und wenn man spazieren geht kann man nicht immer auf jede Ameise achten, die man vielleicht gerade "erwischt" hat. Das wäre übertrieben. Was ich meine ist folgendes. Wenn du eine Spinne im Zimmer hast - bring sie nicht um, sondern lasse sie in die Natur hinaus. Wenn du dich vor diesen Tieren ekelst, so wie ich z.B. bitte einen anderen Menschen das zu tun. (Mein Mann ist für mich der Spinnenretter). Wenn du dich bzw. deine Wohnung gegen ungewollte Mitbewohner schützen mußt, bitte nicht mit Giftködern sondern mit natürlichen Fallen, wo den Tieren nichts geschieht.

Was in meinen Augen nicht notwendig ist:

Plötzlich zum Vegetarier oder gar Veganer mutieren.
Ich habe nichts gegen Menschen, die aus Überzeugung kein Fleisch essen, oder noch nicht mal Dinge verwenden die aus Tieren erzeugt werden. Ehrlich nicht. Doch das Argument, du bist eine schlechtere Hexe/ ein schlechterer Mensch, weil du Tiere ißt gilt nicht. Jeder muß seine Überzeugung leben - missionieren ist immer falsch! Zwinge dich nicht auf Fleisch zu verzichten, nur weil du dich der Natur dann näher glaubst. Eine Hexe muss kein Vegetarier sein!

In friedlicher Koexistenz mit Ungeziefer leben?
Auch wenn du als Hexe die Natur achten solltest, heißt das nicht, daß du Flöhe, Milben oder andere possierliche Tiere in deiner Wohnung nicht bekämpfen darfst. Auch Ameisen oder Motten haben in einer Wohnung nichts verloren. Und auch hier gibt es natürliche Mittel um diese zu bekämpfen.

 

Hexen und die Liebe


Nein, das ist keine Seite vollgestopft mit Rezepten und Ritualen für die Liebe...
Hier möchte ich ein Thema ansprechen, daß jeden von uns beschäftigt, egal ob Hexe, oder nicht. Die Liebe an sich, und die Partnerschaft.

Die meisten Hexen und da bin ich keine Ausnahme haben sich einen Partner gesucht, der sich ebenfalls für Esoterik interessiert oder auch selbst praktiziert.
Ob man damit richtig liegt oder nicht, muß ja bekanntlich jeder selbst für sich entscheiden. Worauf ich eigentlich hinaus will, ist ein Thema, daß mich seit einiger Zeit ziemlich beschäftigt. Wir Hexen nehmen einen Satz gerne in den Mund "Licht und Liebe". Aber auf welche Liebe bezieht sich das? Ist es nicht so, daß es die Liebe an sich ist, die zählt?

Homosexualität wird leider immer noch oft totgeschwiegen, oder als Abartigkeit gesehen. Nur sehr wenige Hexen und Heiden bekennen sich zu ihrer Art zu lieben. Und wenn sie sich dazu bekennen müssen sie leider oft in den "toleranten" Kreisen der Paganen mit Anfeindungen leben. Es gibt ein paar Zirkel die ausschließlich homosexuelle Mitglieder haben. In Amerika gibt es sogar eigene Bücher zum Thema Homosexualität und Hexentum. Müssen Menschen die homosexuell sind den alten Weg anders gehen als heterosexuelle? Kann Magie auch funktionieren, wenn man nicht mit männlichem und weiblichem Prinzip arbeitet? Ja, ich denke das tut sie! Ich bin der Meinung, wenn die Große Mutter nicht dahinter stehen würde, würde es diese Liebe nicht geben. Sie hat die Liebe erschaffen mit allen ihren Erscheinungformen. Und Liebe ist das mächtigste Gefühl und die größte Macht dieser Welt, egal ob man einen Mann oder eine Frau liebt, egal welches Geschlecht man selbst hat!

Sexualität ist für Hexen kein Tabu-Thema. Hexen leben ihre Sexualität aus, sie sind sich darüber im Klaren, daß sie ein Teil des Lebens ist. Ein Teil des Lebens für den man sich sicherlich nicht schämen muß...
Allerdings ist und bleibt es ein Gerücht, daß Hexen Orgien feiern, wie uns gerne unterstellt wird. Das hat mit einer gesunden Portion Erotik und mit dem bewußten leben und erleben der eigenen Sexualität nichts zu tun...

Allerdings bitte ich dich auch zu bedenken... Sexualität hat etwas mit Privatleben und Intimsphäre zu tun. Begib dich also nun nicht auf einen "Kreuzzug" und erzähle jedem von deiner sexuellen Ausrichtung. Denn auch das ist im Moment "in".

 

 

Junghexen
Eigentlich sind Junghexen keine eigene Untergruppe, da ihre Zahl aber immer weiter ansteigt, finde ich daß sie einen eigenen Platz in dieser Aufzählung verdient haben. Junghexen sind die Lehrlinge unter den Hexen. Sie beginnen erst damit das Hexentum zu erkunden und lernen, was es bedeutet eine Hexe zu sein. Junghexen sind nicht zwangsläufig Kinder und Jugendliche, obwohl ein großer Prozentsatz wirklich jung ist. Das Durchschnittsalter der Junghexen liegt bei 14 bis 15 Jahren, obwohl es auch deutlich ältere Junghexen gibt.


Die freifliegende Hexe und ihre Untergruppen

Freifliegend heißt nichts anderes als ungebunden und frei. Freifliegende Hexen gehören keinem Zirkel an, auch wenn sich manchmal freifliegende Hexen zusammenfinden um z.B. ein Jahresfest gemeinsam zu feiern. Diese Gruppe von Hexen arbeitet sehr intuitiv. Sie nehmen aus verschiedenen magischen Traditionen, was für sie stimmig ist und verbinden diese Praktiken mit ihrem Glauben. Hierarchien wie z.B. in einem Wicca-Coven sind für die meisten Freiflieger/innen nicht mit ihrem Herzen vereinbar. Sie hören sehr auf ihre innere Stimme.

Die Küchenhexe
Die Küchehexe versucht möglichst viele Dinge, die sie zur Ausübung ihres Hexenhandwerkes benötigt selbst herzustellen. Also Räuchwerk z.B. Auch benötigt sie nich unbedingt Ritualgegenstände aus dem Esoterikladen. Die Küchenhexe verwendet, was sie gerade in Greifweite hat und ist Meister/in im Visualisieren -denn sie schafft es aus dem einfachsten Buttermesser durch ihre Vorstellungskraft ein prunkvolles Schwert zu machen. Anders als man nun vielleicht denken mag, benötigt es einiges an Erfahrung um eine Küchenhexe zu sein. Denn nur wer die magische Arbeit MIT Ritualgegenständen beherrscht hat die Möglichkeit auch OHNE diese Gegenstände wirkungsvoll zu arbeiten. Hier gilt die Übung macht´s.

Die Stadthexe
Die Stadthexe ist ein Kind der Großstadt. Natürlich ehrt sie die Natur und jedes Lebewesen. Aber ihr Zuhause ist die Großstadt. Die Stadthexe schafft es auch im größten Trubel einer Einkaufsstraße die Stimme der Göttin zu vernehmen und inmitten der Betonbauten der Stadt die Natur zu spüren und zu sehen. Wirklich in einem Wald "ausgesetzt" ist die Stadthexen nicht so sicher in ihrem Handeln. Zu fremd sind hier die Geräusche. Aber im Dschungel der Großstadt ist sie in ihrem Element. Leider verniedlichen viele Leute die Stadthexe. Aber das hat sie nicht verdient. Sie hat gelernt ihren Weg und ihre Empfindungen an den Trubel der Stadt anzupassen. Stadthexen sind meist sehr gut darin Orte von großer Energie aufzuspüren, da ihre Sinne sehr empfindlich sind - immerhin müssen sie Straßenlärm und andere unschöne Begleiterscheinungen ausblenden, wenn sie sich auf z.B. einen singenden Vogel konzentrieren will.

Die "Cross-over-Hexe"
Diese Untergruppe der freifliegenden Hexen hat das Mischen von Traditionen zur wahren Kunstform erhoben. Höre aufmerksam zu, wenn sie spricht. Kaum eine Hexen hat soviel gelesen wie sie. Und vorallem hat wohl kaum eine andere Hexe soviele verschiedene Übungen auf Lager, wenn du mal nicht weiter weißt. Böse Zungen behaupten, daß diese Hexen sich einfach nicht entscheiden konnten, welchen spirituellen und/oder magischen Weg sie gehen wollten und deshalb alles bunt mischen. Doch das stimmt so nicht. Die "Cross-over-Hexe" weiß ganz genau woran sie glaubt und welchen spirituellen Weg sie geht. Doch sie läßt sich nicht in Schubladen stecken und bricht versuchsweise jedes Tabu. Denn wenn es funktioniert, warum sollte dann nicht das Hexentum mit schamanischen Trommelreisen, germanischen Orakelmethoden und druidischer Heilkunst verbunden werden? Das ist ja der Sinn darin eine freifliegende Hexe zu sein. Ungebunden und frei zu sein. Und wenn man die Möglichkeit hat, all diese Wege zu einem einheitlichen, positiven Ganzen zu verbinden - warum nicht. (Ich gestehe an dieser Stelle - ich bin eine solche Cross-over-Hexe, gemischt mit einem Schuß Stadthexe.)

Die belesene Theorie-Hexe
Es gibt unter den Freifliegern Hexen, die so gut wie keine magische Praxis haben. Aber nicht etwa, weil sie nicht magisch arbeiten könnten. Nein, diese Gruppe hat sich einfach dagegen entschieden. Sie sind eine ware Quelle des Wissens, haben wahnsinnig viele Bücher gelesen und noch weit mehr mit ihren eigenen Gedanken gefüllt (aber nie veröffentlicht). Sie glauben aus tiefstem Herzen an die Göttin, an den gehörnten Gott und die lebendige Natur. Auch halten sie regelmäßig stille Zwiegespräche mit der Natur und den Göttern. Aber Rituale halten sie nicht ab - es sei denn sie halten es für unumgänglich. Magie ist immer der letzte Ausweg für sie. Ich finde es schade, daß diese Untergruppe meist belächelt und nicht ernstgenommen wird - denn ich bin der Meinung, daß eine Hexe nicht an der Zahl ihre abgehaltenen Rituale bewertet werden sollte.


Wicca & und andere Hexen

Die meisten Hexen, die sich in Zirkel oder Coven zusammenfinden nennen sich Wicca. Aber auch hier gibt es eine ganze Menge von Glaubensrichtungen. Wicca kann man sich nicht einfach nennen - auch wenn Scott Cunningham in seinem Buch von Selbstinitiation schreibt. Um wirklich Wicca zu sein, muß man von einer Priesterin bzw. einem Priester iniitiert werden. Man kann anhand von "Stammbäumen" die einem neuen Mitglied mitgegeben werden nachvollziehen, aus welcher Tradition er kommt. Leute die sich Wicca nennen, ohne jemals wirklich initiiert worden zu sein bzw. deren Hohepriester man nicht kennt werden im Allgemeinen nicht wirklich ernst genommen.

Verschiedene Wicca-Glaubensrichtungen:

Gardnerian, Gardner-Wicca:
In den 1950er Jahren begründete Gerald Gardener in England offiziell diese Glaubensgruppe. Er selbst behauptete gerne, daß diese Tradition bis zur Hexenverbrennung zurückginge, allerdings ist die Meinung weit verbreitet, daß er sie erfunden hat. Mitglieder des Gardner-Wicca verwenden ausschließlich Rituale, die Gerald Gardner in seinem Buch der Schatten aufführte, welches jedes Mitglied seines Covens abschrieb.

Alexandrian, Sanders-Wicca:
Diese Gruppierung wurde etwa 10 Jahre später als das Gardnerianische Wicca gegründet - von ihrem Namensgeber Alex Sanders. In dieser Gruppe wurde/ wird mehr Gewicht auf zeremonielle Magie gelegt als auf intuitives Arbeiten.
Anders als Gardener stand Sanders gerne im Rampenlicht, was zur Folge hatte, daß die meisten Bilder aus dieser Zeit einen Coven des Sanders-Wicca zeigen. Auch stellte Sanders "Lehrvideos" her.

Keltisches Wicca:
Wird oft auch Fairy-Wicca genannt. Diese Gruppen arbeiten mit dem keltischen Götterpantheon und sind stark naturverbunden. Sie verfügen über ein sehr umfangreiches Wissen über die Heilkräfte von Edelsteinen und Kräutern sowie ein großes Wissen über Natur,- und Elementmagie. Aber auch über Naturgeister und Feenwesen (daher der Name). Sie sind allerdings nicht mit Druiden gleichzusetzen!

Dianisches Wicca:
Eigentlich handelt es sich hierbei nicht um eine richtige Glaubensrichtung innerhalb von Wicca sondern um eine Untergruppe. Sie neigt dazu den weiblichen Aspekt des Göttlichen hervorzuheben und den männlichen fast untergehen zu lassen (manche lassen den männlichen Aspekt tatsächlich komplett weg). Ihre Coven bestehen fast nur aus Frauen, und meist ist man als Mann auch nicht gerne dort gesehen. Zusanna E. Budapest ist eine der bekanntesten Vertreterinnen des dianischen Wicca.

Eklektisches Wicca:
Anhänger dieser Wicca-Tradition sind am ehesten mit freifliegenden Hexen zu vergleichen. Sie studieren viele magische Wege und folgen keiner 100%ig. Sie wenden aus all den verschiedenen Systemen das an, was ihnen passend erscheint. In den Coven dieser Ausrichtung finden sich oft Menschen aus verschiedensten Traditionen zusammen.

 

Es gibt natürlich noch viele andere Gruppierungen innerhalb von Wicca, aber auch unter den Freifliegern. Du wirst mit der Zeit vielleicht die eine oder andere über Bücher oder Internetseiten kennen lernen. Und vielleicht auch einmal deinen Platz in einer dieser Gruppen finden.

 

Erste Schritte

Du bist also irgendwie auf das Thema Hexe gestossen, und hast beschlossen, daß du ebenfalls eine Hexe sein möchtest. Doch bevor es soweit ist solltest du die ersten Schritte in diesen neuen Abschnitt deines Lebens planen und beachten. Nimm dir viel Zeit für deine Überlegungen und beherzige den Rat von Menschen, die diesen Weg schon länger gehen...

 

Informiere dich ausreichend zum Thema
Es reicht nicht aus ein Buch zu lesen oder eine Seiten zu besuchen. Klicke dich durch die Links die du auf den meisten Seiten findest, und versuche durch Gespräche mit praktizierenden Hexen (z.B. in Foren) herauszufinden, ob es wirklich das ist, was du willst.

Mache dir deine eigenen Gedanken
Erfahrungen anderer sind wichtig, und eignen sich gut um in die Matierie einzutauchen. Allerdings ist es ebensowichtig, daß du nicht alles als gegeben hinnimmst sondern deine eigenen grauen Zellen anstrengst. Hinterfrage für dich selbst alle Informationen und schreibe deine Gedanken nieder.

Verfalle nicht sofort in einen Kaufrausch
Klar ist es verlockend all die tollen Dinge zu Hause zu haben, von denen du bereits gelesen hast. Dolch, Kessel, Stab und viele andere Dinge sehen schön aus und wenn du festgestellt hast, daß es wirklich dein Weg ist werden sie nützlich sein, aber im Moment benötigst du sich noch nicht. Auch ist es sinnlos nun mit einer Sammlung von Tarotdecks zu beginnen. Investiere dein Geld lieber in ein paar Bücher (Buchtipps werden dir von erfahrenen Hexen sicher gerne gegeben) oder spare es um später darauf zurückgreifen zu können.

Stürze dich nicht sofort auf Rituale
Es mag verlockend klingen, wenn in so manchem Buch von Zaubern und Ritualen berichtet wird mit denen alles möglich verändern und beeinflussen kannst. Aber so weit bist du noch nicht. Im Moment bist du dabei den Weg der Hexen zu erkunden und herauszufinden ob du diesen Weg gehen willst. Außerdem bedenke bitte - wenn du autofahren willst, dann steigst du auch nicht einfach in einen Ferrari und startest. Erst mußt du den Führerschein machen, dann ein erst kannst du mit einem Auto starten- und selbst dann ist es nicht sofort ein toller Sportwagen. In der Magie ist es ähnlich. Erst solltest du die Grundtechniken wie z.B. Meditation, das Visualisieren und Focusieren, das Erden und Zentrieren beherrschen, danach kannst du dich an Rituale heranwagen.

Lerne die Regeln des Wegen kennen, dem du folgen willst
Wie im "realen" Leben gibt es auch in der Magie Regeln, die beachtet werden wollen. Mache dich mit ihnen vertraut und lerne sie in deinem Leben anzuwenden. Oft zitiert werden die 13 Regeln der Hexenkust, aber auch spirituelle Regeln, die mehr als Richtlinie gelten sind weit verbreitet. Mache dir zu den einzelnen Regeln deine eigenen Gedanken. Finde für dich heraus, was sie bedeuten, und wie du sie umsetzen kannst.

Lerne die Natur und deine Verbindung zu ihr kennen
Für uns Hexen ist die Natur lebendig, wir sind mit ihr verbunden. Lerne die Stimmen der Natur zu hören und zu verstehen. Nimm dir Zeit die Elemente kennen zu lernen und versuche die Verbindung zwischen dir und der Natur zu festigen. Achte und respektiere die Natur.

Definiere den Begriff Hexe für dich
Klingt jetzt vielleicht eigenartig, aber bevor du dich Hexe nennst, solltest du wissen was eine Hexe ist. Als Ausgangspunkt für deine Überlegungen kannst du die Definitionen nehmen, die du auf fast jeder Hexenseite im Netz findest. Schreibe deine Gedanken nieder. Was ist für dich eine Hexe, was bedeutet es für dich eine Hexe zu sein?

Lege deinen Weg fest
Entscheide für dich, welchen Weg du gehen möchtest, es gibt ja im Hexentum verschiedene Richtungen, die du einschlagen kannst. Mache dir Gedanken über die Dinge, die du im Lauf der Zeit erlernen möchtest. Welche Bereiche der Hexenkunst sind für dich besonders interessant, welche weniger? Denke über die Götter der Hexen nach - über ihre verschiedenen Gesichter.

Das Allerwichtigste aber ist:

Nimm dir die Zeit, die du benötigst, überstürze nichts!
Sicher, es ist ein Ansporn zu lesen, was andere Junghexen bereits können - oder zumindest behaupten zu können. Und natürlich ist es verlockend die selben Dinge zu machen. Aber denke daran, Rom wurde nicht an einem Tag erbaut und kein Meister ist vom Himmel gefallen. Jeder Mensch hat seinen eigenen Rhythmus und seine eigene Zeit, die er benötigt um Dinge zu lernen. Halte dich an deinen Rhytmus. Versuche nicht alle Übungen im Schnellverfahren zu durchlaufen, sondern nimm dir wirklich Zeit. Niemand hetzt dich, niemand verlangt von dir alles in einer Bestzeit zu erlernen. Als Hexe lernst du dein Leben lang. Jeden Tag werden dir neue Dinge begegnen, jeden Tag wirst du Neues kennen und verstehen lernen. Sei nicht entmutigt, wenn einmal etwas nicht sofort klappt - das kennen alle anderen Hexen und Junghexen ebenfalls. Setze dich selbst nicht unter Druck. Eine Hexe wird nicht in Ritualen gemessen, die sie abgehalten hat und auch nicht in Zaubern, die sie geschrieben oder Fähigkeiten die sie entwickelt hat. Jede Hexe ist einzigartig - und du bist es auch...

 

 

 

 

 

 


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